Cocktails Happy Hour

Cocktail- das Wort löst in vielen sofortige Urlaubsgedanken aus. Man denkt an einen weißen Sandstrand, Sonne und ein eisgekühltes Glas mit einem Schirmchen. Doch ein Cocktail kann noch wesentlich mehr sein, als einfach nur ein schön verziertes Glas. In dem Artikel soll es hauptsächlich um den Cocktail gehen. Was ist er, was macht ihn aus und viele weitere wichtige Informationen sollen nun einmal aufgedeckt werden, damit der nächste Cocktail ein wirklicher Genuss wird.

Cocktail- was ist das eigentlich?
Ein Cocktail ist ein Mischgetränk, das aus alkoholischen oder unalkoholischen Bestandteilen zusammengesetzt werden kann. Cocktails werden meistens mit Eis in einem schön verzierten Glas angereicht. Dabei werden die Mischgetränke mit einem Cocktailshaker gemischt. Normalerweise ist jeder Cocktail mit einem einprägsamen Namen versehen. Einige Cocktailrezepte haben es mittlerweile auch auf die internationale Bühne geschafft und werden auf der ganzen Welt zubereitet.
Das Wort „Cocktail“ gibt es bereits seit 1800. Ursprünglich sollte das Wort „Cocktail“ nur eine bestimmte Sorte an Mischgetränken bezeichnen. Schriftlich wurde das Wort „Cocktail“ das erste Mal 1806 benutzt. Wo genau das Wort Cocktail herstammt, ist bis heute noch nicht geklärt und auch der Grund, wieso mit diesem Wort, alkoholische Mixgetränke bezeichnet werden, ist noch ungeklärt.

Die Geschichte der süßen alkoholischen Getränke
Das alkoholische Mixgetränk, das man unter dem Namen „Cocktail „ kennt, gibt es schon wesentlich länger als es das Wort an sich gibt. Die Geschichte des Cocktails ist genauso alt wie die Geschichte des Alkohols. Rein geschichtlich lässt sich die Entstehung des Alkohols und damit auch die des Cocktails auf 7000 vor Chr. deklarieren. In dieser Epoche haben die Völker das erste Mal Bier und andere alkoholische Getränke gebraut.

Ein besonderer Meilenstein in der Geschichte der alkoholischen Mixgetränke lag in der Destillation. Es folgte bald der nächste große Meilenstein in der Geschichte, die Entwicklung des Alambic. Der Alambic war ein Destillationsapparat.
Erst 1830 wurde der Cocktail gesellschaftsfähig und begann sich in etablierten Kreisen auszuweiten. Jedoch war die Qualität der anfänglich produzierten Spirituosen noch sehr schlecht. Diese verbesserte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts. 1840er Jahren war es dann endlich so weit und der Cocktail besaß mehrere Zutaten und wurde legendär. Es begann die goldene Zeit der Cocktails, die bis heute anhält.

Die unterschiedlichen Sorten
Von der Entstehungszeit bis heute haben sich viele Sorten im Cocktailbereich entwickelt. Grob teilt man Cocktails in sechs Kategorien ein.

  • Longdrinks
  • Shortdrinks
  • Hot Drinks
  • Bowle
  • Shooter
  • Mocktail

Longdrinks zeichnen sich vor allem durch viel Flüssigkeit aus, der reine Alkoholgeschmack wird bei Longdrinks durch Fruchtsäfte überlagert. Shortdrinks hingegen enthalten weniger Flüssigkeit, dafür aber einen höheren Alkoholgehalt.
Die Hot Drinks, werden wie man sicherlich vermuten kann warm oder heiß serviert. Sie beruhen meistens auf der Basis von Kaffee oder Kakao. Die Bowle kennt eigentlich jeder, der schon einmal eine Party gefeiert hat. Die Bowle besteht aus Früchten, Sekt und Weißwein. Die Shooter Cocktails sind kleine Cocktails, die auf „Ex“ getrunken werden. Zu guter Letzt der Mocktail, diese Cocktails sind alkoholfrei. Diese Variante der Cocktails wird auch gerne „Autofahrer-Cocktail“ genannt.

Die Stars unter den Cocktails
In den vielen Jahren seines Daseins hat der Cocktail schon einigen Trinkern den Kopf verdreht und für einen Kater gesorgt. Aber anhand von vielen Katern und dicken Köpfen haben sich einige beliebte Cocktails entwickelt und herauskristallisiert. Die beliebtesten Cocktails sind:

  • Bacardi Cocktail
  • Margarita
  • Cosmopolitan
  • Manhattan
  • Swimming Pool
  • (Dry) Martini
  • B52
  • Sex on the Beach
  • Tequila Sunrise

Die gängigsten Zutaten, für einen brillanten Cocktail
Bei der Cocktailzubereitung gibt es gängige Zutaten, die sich in jedem Cocktail wiederfinden. Die gängigsten Zutaten sind Gin, Rum, Wodka, Campari und Tequila. Mit diesen Getränken liegen Sie bei der Cocktailzubereitung immer richtig.
Bei der Obst- und Frucht-Abteilung ist die Auswahl schon etwas größer und man kann viel herumexperimentieren. Ananas, Erdbeeren und Trauben sind die beliebtesten Früchte für einen Cocktail.

Der Barkeeper mit den leckeren Getränken
Der Barkeeper arbeitet, wie der Name bereits vermuten lässt in einer Bar und dort hinter der Theke. Der Barkeeper reicht den Gästen alkoholische Getränke, darunter auch Cocktails. Seine Aufgabe ist es diese mit einem Shaker oder andern Utensilien zu mixen und den Gästen zu servieren.
Das Wort Barkeeper ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Um Barkeeper oder Bardame zu werden ist es wichtig, im Vorfeld eine Ausbildung im Bereich Restaurantfach- oder Hotelfachkraft zu machen. Danach kann man bei Bedarf eine Weiterbildung zum Barkeeper oder zur Bardame machen.

Die Lieblingsstunde der Cocktailfans
Die Happy Hour ist eine Marketingstrategie der Barbesitzer, um auch zur frühen Stunde (meiste ab 17 Uhr) feierlustige in die Bar zu locken. Zur Happy Hour ist es üblich, das Besucher der Bar zwei Cocktails zum Preis von einem bekommen. Oftmals locken Bars auch mit Billigpreisen für bestimmte Cocktails, die dann ab 1 Euro zu bekommen sind.

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